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Das Antronatal Das Antronatal ist wild und ursprünglich mit bewaldeten Berghängen, grasig runden und felsig schroffen Gipfeln, uralten Maronen- bäumen, meterhohen Farnen, blumenbe- sprenkelten Bergwiesen, auf denen noch Enzian, Arnika und Feuerlilien sprießen, mit Blaubeerfeldern und Alpenrosen, Adlern und Murmeltieren, sprudelnden Wildbächen, sprü- henden Wasserfällen, glasklaren Bergseen und einsamen Plätzen, an denen selten ein Mensch zu finden ist. Hier gibt es noch Natur pur, frische Luft, sauberes Quellwasser, klaren Sternenhimmel, zirpende Grillen, Glühwürmchen und Heilkräuter. |
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Das Tal beginnt an der Schweizer Grenze. Drei Pässe verbinden es mit dem Wallis. Die Wanderer aus dem Saastal kommen über den Ofentalpass / Passo di Antigine ( 2853m ) oder den Antronapass / Passo di Saas ( 2840m ) und steigen nur selten die wildere, jedoch weniger vergletscherte italienische Seite zum Torrente Troncone hinab. Eher kommen sie vom Weissmies, aus dem Zwischbergental über den Andollapass ( 2418m ), um in der Andollahütte ( 2061m ) zu übernachten oder das Val Loranco hinabzusteigen. Der T. Loranco mit seinem großen Stausee auf 1500m trifft unterhalb Antronapiana auf den T. Troncone, der mit seinen Zuflüssen dreimal gestaut wird, bevor er den natürlich entstandenen Antronasee bildet. So bleibt der Ovesca, die das recht enge, tiefe Tal einst geformt hat, im allgemeinen nur noch wenig Wasser, das bei Villadossola in den Toce fließt. Die Talstrasse führt von Villadossola, kurvig ansteigend durch kleine Dörfer mit Olivenbäumen, Palmen und blumengeschmückten alten Häusern, wenigen Krämerläden und Bars über die Gemeinden Montescheno, Seppiana, Viganella, Antronaschieranco bis nach Antronapiana ( 900m ) mit seinen kleinen Geschäften, der Post, dem Bancomat und der guten Pizzeria. Dort gabelt sich die Strasse und bringt uns bequem sowohl zu den Badeseen als auch in die Wandergebiete am Fuße des Antigine und Andolla. Links hinauf endet sie oberhalb des Lago di Antrona (1100m ) am Campliccioli Stausee auf 1350m Höhe und rechts hoch bei der Alpe Cheggio am Lago dei Cavalli mit seiner großen treppenförmigen Staumauer auf 1500m Höhe. Auf den Terrassen vor den Restaurants in Antronalago und Alpe Cheggio kann der Ausflugstag mit einem Cappuccino, Eis oder erfrischendem Bier abgerundet werden. Ohne Auto können von Cheggio aus diverse alte Wege gegangen werden, durch Laub- und Nadelwald, über grasige Lichtungen und bunte Wiesen, zu wochenendweise und ganzjährig bewohnten Hütten, bis hin zu den Pässen und Gipfeln des Nord- und Südhangs. Nördlich vom Antronatal liegt das Bognancotal mit seinen Thermen und südlich das Anzascatal, das bis in den Walser Ort Macugnaga zum Monte Rosa und dem gegenüberliegenden Monte Moro führt, dessen zwei Gondeln bis auf ca. 2800m fahren und einen schönen Blick auf den zweithöchsten Berg Europas ermöglichen. |